Das Escape Room – Projekt der Umweltgruppe zum Thema Klimawandel
5 Monate hat das Escape Room-Team der Umweltgruppe der RPTU an einem Escape Room zum Thema Klimawandel geplant. Die Idee zum Projekt hatte Jana. Schon viele Monate vor Beginn des Projektes hatte sie den Gedanken mit sich herum getragen, einen Escape Room zu veranstalten. Der Rest der Umweltgruppe fand die Idee super. Ende Mai war es soweit. 12 Gruppen lösten jeweils zehn Rätsel, um die Formel zur Aufhaltung des Klimawandels zu finden.
Das Konzept im Überblick
Durch den Escape Room sollte das wichtige Thema Klimawandel auf spielerische Art und Weise an die Spieler herangetragen werden. Dazu wurde eine passende Hintergrundgeschichte gestaltet. Der paranoide Dr. Nathaniel N. Orogen hat die Formel zur Abwendung des Klimawandels gefunden. Doch dann ist er verschwunden. Die Schriftrolle mit der Formel aber hat er vor seinem Verschwinden in seinem Büro versteckt.
Bedingt durch seine Paranoia ist die Schriftrolle nur durch das Lösen von Rätseln zu finden. Die Spieler sind diejenigen, die die Schriftrolle finden sollen. Die Spieler begeben sich in das Büro des Professors und dann beginnt das Spiel. Eine Uhr zeigt im Zeitraffer die Jahre an, die verbleiben, bis die 2°C-Erwärmung erreicht ist.
Das Spiel teilt sich in zwei Teile. Im ersten Part haben die Spieler von „jetzt“ bis zum Jahr 2100 (entsprechend 70 Minuten) Zeit, die ersten Rätsel zu lösen. Sie finden nach erfolgreicher Bearbeitung der Aufgaben einen Reset-Knopf, der die Atmosphärentemperatur auf 1°C zurücksetzt. Im zweiten Teil können dann die Rätsel gelöst werden, die zum Versteck der Schriftrolle führen. Sie haben Zeit, bis der Timer eine Erwärmung von 2°C anzeigt.
Klimawandelthemen in den Rätseln
Die zwei Teile des Spiels (s. Abschnitt zuvor) haben auch inhaltlich eine Zweiteilung. Im ersten Part befinden sich Aufgabenstellungen zu den Ursachen und Folgen des Klimawandels. Nach dem Reset können Maßnahmen ergriffen werden, um die Erderwärmung aufzuhalten.
Die Ursachen des menschengemachten Klimawandels haben wir in drei Themen behandelt: – die Nutzung fossiler Ressourcen – politische Entscheidungen – das Konsumverhalten der Menschen.
Im Rätsel zum Thema „Konsum“ haben wir einen Kleiderhaufen errichtet. Was man hier wohl herausfinden soll?
Die Folgen der Erderwärmung wurden durch folgende Themenpunkte repräsentiert: – Flüchtlingsströme – Anstieg des Meeresspiegels – Übertreten der Planetaren Grenzen
Die Planetaren Grenzen Flüchtlingsströme
Im letzten Teil, in dem Möglichkeiten zur Reduzierung des Temperaturanstiegs thematisiert wurden, waren stellvertretend: – Anpflanzen von Bäumen – klimafreundliches Mobilitätsverhalten – Energiesparen
Demonstrierende für die Verkehrswende
Der Escape-Room live
Er hat „Spaß gemacht“. Die „Rätsel waren vom Schwierigkeitsgrad genau richtig“. „Ich bin ehrlich begeistert gewesen“ meldete eine Teilnehmerin schriftlich zurück. Auch wir haben beobachten können, dass den Teilnehmenden das Spielen Spaß gemacht hat. Es war beobachtbar, dass sich die Spieler definitiv voll aufs Spielen eingelassen haben. Ein voller Erfolg für uns!
Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel wurde von allen Gruppen ähnlich eingestuft. Ein paar Spiele gingen bei allen Gruppen ähnlich schnell. Dafür war ein Rätsel für alle sehr knifflig. Diese Durchmischung war es wohl, was eine gute Balance erzeugt hat, um die Teilnehmer bei Laune zu halten.
Es gab auch kleine Fails. Im Escape-Room haben wir eine Menge Objekte zur Ablenkung gehabt, die also nicht zur Lösung der Rätsel dienten. Diese wurden teilweise sehr lange studiert. Einige Rätsel wurden nicht wie vorgesehen gelöst. In einem Fall wurde durch glückliches Raten die Lösung gefunden. In zwei Spielen wurde der Körper statt der Kopf benutzt, um an einen wichtigen Gegenstand zu kommen.
Und wie geht es weiter?
Der Escape-Room war für alle Organisatoren eine tolle Erfahrung. Wir haben gelernt, dass der Weg vom Konzept zur Ausführung gut funktionieren kann. Wir haben für den August 2024 vor, den Escape-Room in abgespeckter Version beim LA LA LANDAU Jugend.Kultur.Festival durchzuführen. Eine Neuauflage des Escape-Rooms für dieses oder kommendes Jahr ist zudem vorstellbar.
Wasser im Wasserkocher erhitzen. Nehme nur so viel Wasser, wie du brauchst, z.B. eine Teetasse voll.
Benutze zum Kochen einen Deckel!
Für die Mehrheit der Gerichte braucht man den Backofen nicht vorzuheizen. Lebensmittelhersteller geben die Vorheizzeit an, um die Backzeit minutengenau angeben zu können.
Umluft spart im Vergleich zu Ober- und Unterhitze Energie.
Essen abkühlen lassen, bevor man es in den Kühlschrank stellt.
Ein voller Kühlschrank verbraucht weniger Strom. Tipp: Den Kühlschrank mit Tetrapaks als Kältespeicher auffüllen.
Zimmer heizen im Winter
Heizung wegen der Schimmelbildung nicht ganz ausschalten, dafür aber weniger und klüger heizen.
Wenn man für ein paar Tage weg ist, reicht Heizen auf 15°C.
Für das Schlafzimmer ist eine Temperatur von 16-18°C empfehlenswert.
Wohnzimmer auf 20-22°C heizen.
Im feuchten Badezimmer sind Temperaturen von 22-24°C angemessen.
Im Badezimmer
Wusstest du, dass Wasser im Vergleich zu anderen Stoffen eine hohe Wärmekapazität hat? Das heißt, dass Wasser relativ viel Energie aufnehmen muss, damit es um 1°C wärmer wird. Dabei speichert es die Wärme sehr gut. Bei der Nutzung von Warmwasser kann also eine Menge Energie im Abfluss verloren gehen. Es kann sich also lohnen, Warmwasser zu sparen:
Dusche in Intervallen, anstatt zu baden. Eine volle Wanne fasst etwa 150 L. 10 Minuten durchgehend Duschen verbraucht aber fast genauso viel.
Investiere in einen Sparduschkopf. Er senkt den Verbrauch auf 60 – 70 L je 10 Minuten.
Wenn du dich an die beiden Tipps hältst, schonst du außerdem das Trinkwasserreservoir.
Im Arbeitszimmer
Nutze einen Laptop anstatt eines PCs.
Den Laptop bei einer Pause ab 30 Min. in den Ruhezustand versetzen, bei kurzen Pausen reicht der Energiesparmodus.
Nach Benutzung von Geräten den Stromstecker ziehen.
mit dem Semesterstart gab es auch die ersten beiden Pilzwanderungen dieses Jahres von der Umweltgruppe. Nach dem Regen im Oktober, der die Natur nach diesem unglaublich trockenen Sommer aufatmen ließ, begannen auch die Pilze ihre Fruchtkörper aus dem Boden sprießen zu lassen – genau der richtige Moment also, um interessierte Studis über den Mail-Verteiler der Uni zu einer Pilzwanderung einzuladen!
Mit einem Ansturm, den wir uns nicht haben erahnen können, waren die Plätze der ersten Wanderung binnen von Minuten ausgebucht, weshalb unser Pilze-Mensch Tim direkt eine zweite angeboten hat, um die Gruppengröße angenehm zu halten. Eine Anzahl von 10 bis 14 Personen erwies sich dabei als gut überschaubar und auch hinsichtlich der Speisemenge der gefundenen Pilze als perfekt.
Runde zwei und das Wetter verstand es die Schönheit der Natur noch mehr herauszukitzeln und zum funkeln zu bringen!
Diesmal gings von Albersweiler aus Richtung Wald los. Nach einem etwas steilen Anstieg, der zum Glück mit ein paar kurzen Pausen, interessanten Gesprächen und wissenswertem über Wildkräuter wie im Flug verging, konnten wir die Sonnenstrahlen auf unserer Haut genießen. Die wärmende Atmosphäre wurde nur von dem wundervollen Blick auf die weite Landschaft und den Schreien eines Schwarzmilans übertroffen.
Am 6. April diesen Jahres hat der BUND zusammen mit 18 weiteren Kooperationspartner*innen eine schriftliche Erklärung hinsichtlich dem Ausbau der B 10 herausgegeben, in der aufgefordert wird, dass dieses Projekt unter den Gesichtspunkten „Klimawandel“ und „Umweltschutz“ neu betrachtet wird.
Wir, die Umweltgruppe Landau, haben uns dazu entschlossen, diese Resolution zu unterstützen, da die Projektplanung unter veralteten Kriterien entschieden wurde. Der Ausbau der Bundesstraße 10 führt zu einer Fragmentierung des Biosphärenreservats „Pfälzerwald“. Wir fragen uns, wie viel ist der Landesregierung der Natur-/ Klimaschutz wert und wann ist ihnen das Auto bzw. die Automobilbranche wichtiger?
—– Dear Internationals, you will find the english version of this blog entry below —–
Der Wald ist doch etwas Wunderbares – Nähe zur Natur, zu Tieren und Pflanzen, der erfrischende Duft der Bäume und die beruhigende Atmosphäre. Ganz egal, ob zum Energie Auftanken, Auspowern oder um zur Ruhe zu kommen.
Um den Pfälzerwald zusammen mit Euch zu erkunden, bietet die Umweltgruppe deshalb gemeinsame Waldwanderungen an, die immer am letzten Sonntag im Monat stattfinden. Im Januar, bei unserer ersten Waldwanderung, waren Tim und Jona jeweils mit einer Gruppe von etwa zehn Menschen im Pfälzerwald um Rinnthal unterwegs. In den zwei folgenden Berichten nehmen die beiden Euch mit in den Wald und erzählen von den Wald-Erlebnissen ihrer Gruppen, viel Spaß beim Lesen!
Am 14. und 15. Juli ereignete sich im Ahrtal ein Starkregenereignis, das einen Wasserstrom von nie dagewesener Stärke verursachte. Während die Überflutung inzwischen zehn Wochen zurückliegt, ist das Thema auch aus der Öffentlichkeit und den Köpfen der Menschen weitgehend verschwunden. Die Flut ist zwar vorbei – das Wasser ist weg – aber die Katastrophe geht noch lange weiter! Es wird noch Jahre dauern, bis in den Dörfern und Städten wieder Normalität eingekehrt ist. Und was die Menschen vor allem jetzt am dringendsten brauchen, sind möglichst viele helfende Hände vor Ort. Unser Umweltgruppenmitglied Tim war neun Tage lang im Ahrtal, um zu helfen. In einem Vortrag berichtete er von seinen Eindrücken, den Nöten der Menschen und was jede*r Einzelne*r jetzt für das Ahrtal tun kann.
Landein, landaus, egal ob in der Stadt oder der Provinz, ob beim Abendlied oder beim Morgengezwitscher zum Sonnenaufgang, sie sind doch fast immer irgendwo zu sehen oder zu hören: Unsere heimischen Vögel. Während etwa die meisten Stadttauben oder Enten nicht zusätzlich gefüttert werden sollten und einige andere Arten, wie beispielsweise Amseln oder Turmfalken, als Kulturfolger von den menschgemachten Siedlungsräumen profitieren, haben es die meisten Vögel in unserer heutigen Zeit sehr schwer. Der NABU startet deshalb zweimal im Jahr eine Zählaktion, die „Stunde der Gartenvögel“. Ein „Mitmach-Forschungsprojekt“ sozusagen, bei dem jede*r sich ganz bequem vom Balkon aus oder am Nachmittag im Park beteiligen kann – und dadurch mithelfen, ein flächendeckendes Bild über den Zustand unserer heimischen Arten zu erhalten. Wir haben darüber mit einer Expertin von der NABU-Regionalstelle nahe Landau gesprochen und einige Tipps gesammelt, was mensch – auch ohne Garten und in der Stadt – sonst noch alles für unsere gefiederten Freunde vor der Haustür tun kann…
Hallo ihr lieben Menschen, wir hoffen ihr seid alle gut in das neue Semester gestartet und könnt die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings genießen. Zum Semesterstart und total saisonal hat die Umweltgruppe ein Lieblings-Bärlauchrezept für euch festgehalten, das aber auch super durch andere Kräuter ergänzt werden kann. Aber Achtung, die Bärlauchsaison geht nur noch bis Anfang Mai, also ab in den Wald und ran an den Herd! Ihr könnt Bärlauch im Park auf der Wollmesheimerhöhe finden oder an Waldrändern, etwa in Ottersheim oder in Kandel.
Viel Spaß beim Nachkochen wünscht, Deine Umweltgruppe